Wildkräuter

Hallo Ihr Lieben,

im letzten Blog habe ich Euch gezeigt, wie Ihr Aufbewahrungsgläser platzsparend anbringen könnt. Nun möchte ich Euch einige Anregungen geben, womit Ihr die Gläser füllen könnt!

Jetzt im Frühling ist genau die richtige Zeit, um (Wild)Kräuter zu ernten! Sie sind in ihrer vollen Kraft und die reinsten Vitaminbomben.

Einige Kräuter eignen sich dazu, frisch verzehrt zu werden, andere kann man gut trocknen.

Ich trockne zum Beispiel Kräuter (wilde und gezüchtete), die nur kurze Zeit zur Verfügung stehen, solche, die nicht in meiner unmittelbaren Nähe wachsen, wie z.B.: Brennesseln, Bärlauch, Rosmarin, Ysop, Wermut, Ringelblumenblüten, Schafgarbenblüten, Frauenmantel, Holunderblüten…

Einige Kräuter stehen einem fast das ganz Jahr zur Verfügung. Die pflücke ich dann gerne frisch! (Bei mir auf dem Balkon wachsen z.B.: Spitzwegerich, Gundermann, Schnittlauch, Basilikum, Oregano, Bergbohnenkraut, Schafgarbe und Pfefferkraut.)

Angefangen habe ich mit zwei, drei Kräutern, die ich sicher kannte und habe dann über die Jahre meine Kenntnisse erweitert und immer wieder einige Kräuter in mein Repertoire aufgenommen.

Mein absoluter Favorit ist die Brennnessel!

Hauptsächlich im Frühjahr pflücke ich die zarten Triebe. Diese verwende ich fast überall: in Salaten, Suppen und Eintöpfen.

Im Spätsommer ernte ich die Samen und mache daraus ein Topping für Salate.

Warum ich die Brennessel so liebe? Sie ist eine wahre Vitaminbombe, eignet sich wunderbar zur Entgiftung und Entschlackung im Rahmen von Frühjahrskuren.

Die Brennessel liefert (je nach Wuchsort) bis zu dreimal so viel Eisen wie Spinat. Siebenmal so viel Vitamin C wie Orangen und enthält halb so viel Carotin, wie eine Karotten. Außerdem ist sie sehr Calciumreich und ein guter Eiweißlieferant!.                    Die Brennnessel hat eine starke Wirkung auf das Immunsystem. Sie verhindert eine übermäßige Blutgerinnung und hilft damit das Blut zu „verdünnen“.

Das ist noch nicht alles, aber alleine das ist schon ein Grund dieser tollen Pflanze Beachtung zu schenken!

Hier einige allgemeine Regeln für das Ernten von Wildkräutern:

Sammle nur die Kräuter, die du wirklich kennst

Ernte immer nur so viel wie nötig.

Keine Pflanzen pflücken, die unter Naturschutz stehen.

Keine Kräuter pflücken, die in Naturschutzgebieten wachsen.

Nicht direkt am Straßen- oder Ackerrand ernten, oder wo Hunde ihr Geschäft verrichten.

Kräuter niemals mit der Wurzel ausreißen, sondern mit einem Messer oder einer Schere abschneiden.

Am besten eignen sich die frühen Morgenstunden zum ernten.

Junge Pflanzen sind besonders reich an Vitaminen.

Wer einen eigenen Garten hat, kann Wildkräuter dort anpflanzen.

 

Zum Ernten von Brennesseln ziehe ich mir Handschuhe an und schneide die obersten Triebe ab.

Dabei achte ich darauf, daß die Blätter nicht von Blattläusen befallen ober anderen Insekten angefressen sind.

Anschließend streife ich mit der behandschuhten Hand von unten nach oben über die Brennessel. Dabei brechen die kleine Härchen ab, die für das brennen verantwortlich sind. Nun lege ich sie entweder auf einem Tuch aus oder hänge sie in kleinen Bündeln an einem trockenen schattigen Platz auf. Sobald sie nach einigen Tagen trocken sind, entferne ich die Stiele und zerbrösele die Blätter leicht. So verarbeitet, kann ich sie platzsparend in meinen angemalten Hängegläsern aufbewahren.

Ich hoffe, ich konnte Euch eine kleine Anregung geben.

Über Kommentare und Likes freue ich mich wie immer.

Eure Yona

 

 

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